Freyja

Dez 15, 2024 | Allgemein, Kaffee und Kuchen, Lokale

Das Freyja befindet sich an einer Hauptstraße, wo auch eine Straßenbahnlinie und eine Kirche zu finden sind. Das Geschäft ist sehr modern eingerichtet, mit dunkelbraunen Marmortischplatten und dazu passenden Ledersitzpolstern, die auch als Rückenlehnen an der Wand befestigt sind. An der weißen Wand befinden sich Pflanzen und ein Regal beim Eingang, das mit Flaschen bestückt ist, die käuflich erworben werden können. Eine moderne und reichlich gefüllte Vitrine bietet verschiedene Plundergebäcke, Macarons, Petit Fours und Canele. Die Wand hinter dem Verkaufsbereich ist bunt gestaltet und verleiht dem ganzen Ambiente einen fröhlichen Touch.
 
Der Strawberry-White Chocolate Cruffin besteht aus einem weichen Teig mit einer Kristallzuckerkruste. Im Inneren verbergen sich eine weiße Schokoladenmousse und ein Erdbeergelee. Obenauf wird eine Schokoladenganache aufgetragen, auf der sich ein Fruchtdekor befindet, das dem Gebäck einen bunten und erfrischenden Look verleiht.
 
Beim Kardamom Bullar handelt es sich um eine Art Knödel. Er schmeckt gut nach dem Gewürz, und die gleichmäßigen Schichtungen lassen sich beim Essen gut voneinander trennen. Für ein knuspriges Gefühl befindet sich Kristallzucker auf dem Knödel.
 
Der Plum Dumpling Macaron ist sowohl optisch als auch geschmacklich sehr gelungen. Der Boden ist gleichmäßig und besitzt eine knackige Außenkruste mit einem saftigen, weichen Inneren. Jeder Biss erinnerte mich an einen Germknödel mit Mohn – der Name ist wirklich Programm.
 
Der Punsch ist nicht mit einem traditionellen österreichischen Punsch zu vergleichen. Hier besteht das Petit Four aus mehreren Schichten von Böden und Füllungen. Leider ist es mit einer rosa Fettglasur überzogen, die das Genusserlebnis beeinträchtigt. Obwohl das Innenleben durchaus schmackhaft ist, stört mich persönlich diese Fettglasur.